Exuma Tour ins Paradies

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Leute, ich habe das Paradies gesehen. Davon rede ich zwar schon seit Tagen. Aber gestern war es wirklich das Paradies – very sure! Und wenn es wirklich einen Himmel gibt, dann sieht er genauso aus!

Nachdem sich herausstellte, dass ein Trip zum Pig Beach letzten Endes doch zu teuer ist, haben wir uns für einen Tagestrip mit dem Speed Boat entschieden. Es sollte zu den Keys von Exuma gehen. Und ich sag' euch: Dieser Trip hatte unheimlich schöne, sowie unglaublich furchtbare Seiten. Ohne Scheiss: Ich dachte wirklich, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Dazu später mehr.

Morgens ging es dann also mit einem mittelgroßen Speed Boat und ca. 15 anderen Touris raus aufs Meer. Wir sind ordentlich geheizt, was ich anfangs nicht so richtig lustig fand, da ich in Puncto Schnelligkeit echt ein Schisser bin. Nach 45 Minuten Fahrt haben wir an einem kleinen Strand angelegt, an welchem uns bereits seine vierbeinigen Bewohner entgegen marschierten. Die Iguanas hausen auf einem kleinen, abgelegenen Strand mitten in der allerschönsten Karibik und warten bei Sonnenschein und Meeresrauschen darauf, dass Touristen vorbei kommen um sie mit Weintrauben zu füttern. Alles richtig gemacht, würde ich sagen!

Danach ging es weiter an einen einsamen Privatstrand, auf dem nur eine einzige Hütte steht.
Hier haben wir den ganzen Tag gechillt, Stachelrochen und Haie (alle freilebend) gefüttert, wir waren schnorcheln und hatten gute Drinks. Meine Aufzählung hört sich gerade so unbeeindruckt an. Aber dieser Tag war wirklich einer der schönsten, die ich je hatte. Wenn ihr euch die Bahamas mega monstermäßg schön vorstellt, dann geht euer Bahamas-Traum genau dort in Erfüllung. Wenn ihr einen Kontakt für diese Tour braucht, dann gebe ich euch den übrigens gerne.

Und nun kommt der absolute Alptraum: Um 15:30 sind wir leider schon wieder zurück gefahren. Ja, das ist schon schlimm genug. Aber es kam noch fetter. Wir fuhren nämlich direkt in eine dicke aber recht unscheinbar wirkende Wolke hinein. Auf einmal fing es auf dem offenen (!) Boot mega an zu regnen. Man konnte keine fünf Meter weit blicken. Ich hörte es krachen - ein Blitz. Und als wäre das nicht schon genug, folgte der Donner direkt danach. Wir waren also in einem kleinen, nicht überdachten Boot mitten auf dem Meer inmitten einer Sturmwolke. Ich habe nur das Regencape über mein Gesicht gezogen, mich auf den Schoß meines Freundes gekauert und versucht die unzähligen Blitze und ohrenbetäubenden Donner zu ignorieren. Der Regen fühlte sich an wie Nadelstiche. Eine gefühlte Ewigkeit später waren wir aus der Wolke raus und ich habe angefangen zu heulen. Altobelli, ich dachte echt, das war’s… So schnell kann man also vom Paradies in die Hölle kommen. Am Strand mit einer Bahama Mama in der Hand dachte ich noch „hier will ich sterben“. Mir wurde schnell gezeigt, dass man mit seinen Wünschen vorsichtig sein sollte..

Rückblickend war es auf jeden Fall ein toller Trip. Der Spaß hat zwar 199 $ gekostet, aber ich empfehle ihn jedem von euch. Ich werde noch ewig an diesen perfekten Ort zurückdenken und mache euch jetzt mit schönen Fotos neidisch. Ich benutze übrigens eine Unterwasserkamera von Canon. Diese ist zwar von der Auflösung nicht ganz so gut wie meine Spiegelreflex. Für eine Digicam leistet sie aber wunderbare Arbeit und im Ozean zu knipsen macht unheimlich viel Spaß.

 

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10 comments

    1. Vicky

      Ja, es war echt der Wahnsinn! Auf einem Tauchgang habe ich auf einmal einen Hai 2-3 Meter neben mir schwimmen gesehen, echt Irre!

      Antwort
  1. Lali

    "Was sind das für verrückte Tiere da?" - war mein erster Gedanke. Tolle Bilder und ja, das könnte das Paradies sein. 🙂 Happy holidays!

    Antwort

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