Diary

Outfit: Is there an “i” without Phone?

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Als die ersten Apple iPhone-User anfingen, pausenlos auf ihren Bildschirm starrend wie Zombies durch die Innenstadt zu laufen und aus der Bahn zu stolpern, hatte ich dafür kein Verständnis. Vor einiger Zeit legte ich mir selbst ein iPhone zu. Diese Woche habe ich es tatsächlich zu Hause vergessen.

Zwei Minuten Fußweg später ist es mir aufgefallen. Ich stellte mir die Frage: Bahn oder Handy, Bahn oder Handy?
Ich bin unabhängig und brauche das Ding nicht, habe ich mir gesagt. Es ist beängstigend, wie sehr uns das Smartphone frisst, wie stark es unsere Gedanken einsaugt und mit Dingen, die über den winzigen Monitor flimmern, füllt. Wie aus einem Reflex heraus aktualisiere ich regelmäßig die Facebook-Timeline oder rufe Instagram auf. Ich habe mich für diesen Tag gegen das Telefon entschieden und lief zur U-Bahn. 
Ich saß in der Bahn und meine Gedanken waren frei, in der Mittagspause habe ich die Sonnenstrahlen mit einem Kakao in der Hand genossen und in meiner inneren Ruhe gebadet ohne, dass mir dieses rechteckige Ding vorschrieb, woran ich zu denken habe. Einen Tag ohne iPhone sollte jeder von euch wagen. Ich habe es überraschenderweise nicht einmal vermisst, soweit man so ein Gerät vermissen kann... Das Teil nimmt uns so sehr ein, dass wir vergessen, wie wenig wir es eigentlich brauchen. 
Drei Dinge, die ohne iPhone anders waren:
Routen
Ich habe mir einen Din A4 Zettel genommen und mit allen Details jede Straße, die ich bis zu meinem Ziel kreuze, aufgemalt.
Songs
Als mir ein Song gefiel, habe ich genau hingehört und mir einzelne Textfestzen notiert und mich teilweise totgegooglet. 
Lyrics
Mitsingen? Ok, das ist kein Ding, das erst seit Apps gut funktioniert. Das muss eher in die Kategorie "Dinge, die ohne Internet anders waren". Ich saß teilweise stundenlang vor meinem Rekorder und habe per Hand Lyrics mitgeschrieben.

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Thanks to young photographer Tine for these amazing lunch break photos. Take a look at her Instagram.

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8 comments

  1. www.maisoui.de

    Bei mir war es ganz genauso. Ich habe die Leute gehasst, die ein Smartphone hatten und ständig drauf geguckt haben. Als ich dann selber eins hatte, hab ich mich auch irgendwann dabei ertappt, dass ich auf einmal nicht besser bin. Manchmal sitz ich im Bus und gucke von meinem Smartphone auf, dass ich so selbstverständlich rausgeholt habe und jeder, wirklich jeder, hat ein Handy in der Hand. Dann schäm ich mich irgendwie fremd und frage mich, wo das hinführen soll. Also gute Tipps. Ich werde in Zukunft auch mal ein paar I Phone Tage einlegen 🙂

    Lg Sanbrini

  2. T E L I S H A H

    Schönes Outfit ! <3
    Oh das passiert mir durch meine Verplantheit auch total häufig - wenn ich weiß dass ich es wirklich noch brauche renne ich zurück (also mich wegen Treffen noch verständigen muss), wenn nicht dann eben nicht 🙂
    Solch ein Tag Pause tut auch ganz gut - deswegen bin ich auch sehr froh dass ich es in meiner Wohnung oft verlege 😉

    TELISHAH . de Klick 🙂

  3. Mia M.

    da ich zur Zeit ne Fernbeziehung habe, benutze ich mein Handy echt oft! Wir schreiben uns einfach oft Nachrichten und dann fände ich es schrecklich, wenn ich mein Handy einen ganzen Tag vergessen würde! Aber ansonsten benutze ich es auch zu oft. Ich werde wohl auch bald mal Handypause einführen 🙂 wenigstens scrolle ich mich nicht mehr in den Schlaf 🙂

    bisous,
    mia

    heylilahey

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