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TOP 6 OUTFITS | JULI 2016 und meine Arbeit als Blogger kritisch hinterfragt

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6 outfits für den juli

Es ist fast naiv, dass wir in Hamburg jedes Jahr wieder auf DEN Sommer hoffen und bis die ersten Frostnächte kommen auch sehr optimistisch sind, dass so ein Wetterphänomen (Sommer muss man hier oben schon als solches bezeichnen) eintreten würde. Aber jetzt lasse ich erst einmal den Monat Juli mit euch zusammen Revue passieren und habe meine TOP 6 Outfits mit passenden Shopping-Inspirationen zusammengestellt.

Ab diesem Monat werde ich übrigens wieder ein bisschen mehr unterwegs sein als die Monate zuvor. Und es stehen einige spannende Veränderungen an, zu denen ich euch gerade noch nicht so viel sagen darf. Aber vielleicht habt ihr ja gemerkt, dass ich mich seit Jahren das erste Mal ganz bewusst aus dem Fashion Week-Trubel und vielen Events zurück gezogen habe. Und auch bei Snapchat war es allgemein viel ruhiger um mich geworden. Ich war die letzten Monate in einer ziemlich großen Identitäts-Krise als Bloggerin. Außerdem hatte ich die längste Schreibblockade, seitdem ich vor sechs Jahren mit dem Bloggen angefangen habe. Aber von vorne:

BEI BLOGGERN IST JEDER TAG "EGO-TAG"

Ich komme aus einer sehr bodenständigen Familie, in der schon von klein auf gebügelt und der Müll rausgebracht werden musste. Ich habe immer hart gearbeitet und mich auf's Wesentliche konzentriert. Doch zweiteres fiel mir zunehmend schwer. Mir ist aufgefallen, dass es ein Leichtes ist, als Blogger den Bezug zur Realität zu verlieren. Ich meine, man selbst steht in der Regel im Zentrum seines Schaffens, wird auf tolle Events eingeladen und dreht sich quasi nur um die eigene Achse. Ja, bei uns Bloggern ist zugespitzt gesagt jeder Tag „Ego-Tag“. Und das ist auf Dauer einfach nicht gesund. Wenn das Frühstück im gebuchten Hotel „nur“ ein kleines Buffet war und der Kaffee aus der Maschine kam, mochte ich mich irgendwann selbst nicht mehr auf hohem Niveau „nörgeln“ hören. Das war nicht mehr ich.

Also habe ich mir die Zeit genommen. Und wenn ich mit meinen Mitte/Ende 20 eines gelernt habe, dann ist es definitiv: Es ist ok, sich im Leben mal zurückzuziehen und von etwas Abstand aus alles zu betrachten und zu reflektieren. Und es ist auch ok, wenn das nicht nur zwei Tage, sondern auch mal zwei Wochen oder sogar zwei Monate dauert. Ich bin also zurück getreten und habe selbstkritisch hinterfragt: Will ich das hier alles überhaupt noch? Bin das wirklich ich?

Die erste Frage konnte ich ziemlich spontan mit „Ja“ beantworten. Die Antwort auf die zweite fiel allerdings negativ aus. Obwohl ich unfassbar dankbar für all das bin, was ich als Bloggerin bislang erleben durfte, habe ich für mich feststellen müssen, dass mir das Bloggen an diesem Punkt einfach keinen Spaß mehr gemacht hat und ich mich am Ende des Tages nicht gut damit fühlte.

Ich habe die letzte Zeit also nach dem Grund gesucht, warum ich damals, bevor alles monetarisiert wurde und ehe man auch nur einen Cent mit dem Bloggen verdienen konnte, damit angefangen habe. Bevor ihr jetzt denkt, dass ich alles hinschmeiße: Keine Sorge! Ich habe während meiner Zeit in Australien und vor allem auch danach mit etwas Distanz zu allem gemerkt, dass man nicht auf jeder Hochzeit tanzen muss und es trotzdem weiter gehen kann und verstanden, dass sich alles die Waage halten sollte. Und offensichtlich hat sich mit Beantworten dieser Frage auch endlich meine Schreibblockade gelöst (wie ihr an diesem Text seht), die sich seit Februar hartnäckig gehalten hat, was mir deutlich zeigt: Vicky, du scheinst mit deinem neuen Blogger-Selbstbewusstsein auf dem richtigen Weg zu sein!

MEINE TOP 6 OUFITS DES MONATS JULI (*Dieser Blog arbeitet mit Affiliate-Links)

jeans-patches

off-shoulder bluse

kleid zur jeans

sommerkleid und oversize jacke

weiche stoffe zur jeans

satin bomberjacke rosa

6 comments

  1. Netti Lemm

    Hey Du,
    ich finde es alles andere als egoistisch, wenn man seine Lieblingsklamotte mit allen anderen teilt! Ich würde niemals verraten wann und wo ich mein Lieblingsstück gekauft habe... Dein Style ist superschön und - meistens 😉 - auch für Bestager tragbar; es wäre ein Verlust wenn du deine Schaffenskraft in eine ganz andere Richtung lenken würdest. ABER, du hast Recht! - es ist wichtig nicht abzuheben und den Überblick zu verlieren; denn wirklich wichtig sind andere Eigenschaften als Können und Streben. :-*

  2. Franzi

    Hallo Vicky,

    ich bin heilfroh, dass du nicht aufhörst mit dem Bloggen. Ich habe zwar noch nie einen Kommentar bei dir hiterlassen, aber jedes deiner Outfits geliebt! Du bist stiltechnisch eine wirkliche Inspiration, weil deine Looks nicht so 0815 sind, aber dennoch alltagstauglich. Ich bin gespannt, was demnächst neues kommt 🙂

    Liebe Grüße,
    Franzi von http://flashlightjourney.com/

  3. Yona Lee

    Vielen Dank für diese aufrichtigen Worte. Auch ich bin froh, dass du hier weiter machst. Denn um deine coolen Looks wäre es jammerschade 🙂 Und solange man sich einen kritischen Blick auf die Dinge bewahrt, was du ja ganz offensichtlich tust, kann dabei doch im Grunde gar nichts schief gehen!

    http://thankthat.com/

  4. Maj-Britt

    Ich bin so froh, dass du nicht aufhörst mit dem Bloggen. Ich lese deinen Blog schon seit Jahren und damals noch "Vickysmodeblog" war der erste Modeblog, den ich verfolgt habe. Ich finde deine Outfits total inspirierend und deine Texte sind so gut geschrieben und informativ (und das auch in deiner Schreibblockade). Bleib so wie du bist!
    Alles Liebe,
    xxMaj-Britt

    https://majstatement.wordpress.com/

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