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Travel

5 Gründe warum Reisen euch für den Job fit macht

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LANGE WAR'S TRAVEL-MÄSSIG RUHIG BEI MIR

Lange ist es in meiner Travel-Kategorie ziemlich leise gewesen – zu lange. Das hatte aber auch einen Grund: Denn nach all den Terminen ausserhalb meiner Heimatstadt und verschiedenen Reisen letztes Jahr wollte ich vor allem 'mal länger wieder zu Hause sein! Doch jetzt – einige Zeit hier in der Eiseskälte und kurz vor meinem Flug nach Cape Town – erwische ich mich selbst dabei, wie ich durch meine Reise-Impressionen auf meinem Blog klicke und in Erinnerungen schwelge.

VOR MEINEN REISEN WAR ICH VOR ALLEM EIN KONTROLLFREAK

Urlaube und berufliche Auslandsaufenthalte haben mir nicht nur Spaß gemacht, sondern mich vor allem auf's Leben vorbereitet. Seid gewarnt: Reisen verändert euch – zum Positiven. Reisen bildet. Ihr lernt  neue Länder und Leute kennen. Aber vor allem lernt ihr unheimlich viel über euch selbst.

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1. DIE COMOFRT-ZONE VERLASSEN UND MERKEN, DASS ES DORT AUCH OK IST

Boah, was hatte ich für eine Angst, meine Komfortzone zu verlassen?! Weit weg von zu Hause, weit weg von Gewohntem und Geliebtem. Jeder Tag birgt Neues und Unvorhersehbares. Die Comfort-Zone muss beim Reisen ständig verlassen werden, um physisch wie emotional weiterzukommen. Ich als Kontrollfreak bin anfangs echt ins Schwitzen gekommen und habe mich super unwohl gefühlt. Ungeplante Dinge waren für mich immer ein riesiger Stressfaktor. Allerdings bin ich durch das Loslassen (-müssen!) nach einiger Zeit super entspannt geworden. Und vor allem habe ich gemerkt, dass es auch außerhalb der Komfortzone sehr komfortabel sein kann 🙂

2. HERAUSFORDERUNGEN GELASSENER ANGEHEN

Obwohl ich mich vorher auch schon für krisensicher hielt, hat mich das Reisen vor mehrere Herausforderung gestellt, die ich anpacken musste. Denn sonst ging es einfach nicht weiter. Ihr könnt euch auf niemanden verlassen als auf euch selbst. Keiner tritt euch in den Popo, um euch zu motivieren. Und es ist auch niemand da, der darauf wartet, dass nun etwas passiert. Ihr habt die volle Verantwortung und tragt die Konsequenzen für eure Entscheidungen. Es gibt Erlebnisse, die größer als euer Mikrokosmos sind und genau das werdet ihr beim Reisen begreifen und gelassener werden.

3. FLEXIBILITÄT UND SPONTANITÄT

Wenn ihr denkt, ihr könnt so einen Trip von vorne bis hinten durchplanen, sage ich euch: Macht ruhig und scheitert daran. Anfangs ist es vielleicht wichtig für euch, da ihr dieses Sicherheitsdenken in euch habt. Es ist auch durchaus gut, einen groben Plan zu haben. Allerdings werde ihr irgendwann an der Realität merken, dass einiges schief laufen wird oder ihr doch lieber länger hier als da sein wollt usw. Mein persönlicher Horror waren u.A: Bedbucks oder Riesenspinnen. Und irgendwann habe ich ganz einfach gemerkt: Entspann dich! Wenn etwas schlimmes (schlimmeres als ungefährliche Riesenspinnen) passiert, suche ich dann die Lösung und mache mich im Vorwege nicht verrückt wegen Dingen, die eventuell nie passieren werden. Und damit meine ich nicht von zu Hause Durchfalltabletten mitzunehmen oder gut reisekrankenversichert zu sein. Denn verantwortungsvoll solltet ihr schon sein. Allerdings nicht zu kontrollfreakig oder ängstlich. Es kommt oft alles anders und ihr solltet aufhören, euch vorab den Kopf zu zerbrechen. Genießt lieber das Hier und Jetzt, entspannt euch und hört auf Angst vor etwas zu haben, was nicht einmal eingetreten ist. Und genau das ist auch super wichtig für den Job, denn wenn ihr entspannt und flexibel seid, werdet ihr im Beruf sicherlich erfolgreicher sein als anders.

4. EUER SELBSTBEWUSSTSEIN WÄCHST

Eine fremde Sprache sprechen, in der man sich nicht sicher fühlt, mit Händen und Füßen verständigen, fremde Leute anquatschen und in Mehrbettzimmern schlafen. Das alles waren Dinge, die mich anfangs echt Überwindung gekostet haben aber mit der Zeit einfach dazugehörten und sogar Spaß gemacht haben. Irgendwann bin ich auf die Leute zugegangen, habe kein Abenteuer ausgelassen und dabei gemerkt, dass mich das auf lange Sicht nachhaltig viel selbstbewusster gemacht hat.

5. IHR TRAINIERT EURE ZIELSTREBIGKEIT

Beim Reisen habe ich immer viel Zeit zum Grübeln. Was mir anfangs etwas viel vorkam, da mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf schwirrten, die nicht wirklich zu etwas führten, wurde mit der Zeit gebündelter. Ich habe wortwörtlich meine Gedanken sortiert und wusste irgendwann ganz klar: Das will ich und das will ich nicht. Nach meinen drei Monaten Australien war mir "die eine Wahrheit" für mich ganz klar und ich kann mich seitdem viel schneller und konsequenter für oder gegen Dinge entscheiden.

3 comments

  1. Jenny

    Also ich reise ja vor allem um mich vom Job zu erholen. Letztes Jahr war ich im Wanderurlaub Dolomiten und konnte im Job danach wieder voll durchstarten

    1. Vicky

      Stimmt, das ist natürlich auch ein guter Punkt. Nach meinem drei Monaten Australien konnte ich nicht nur meine "Fähigkeiten" in den genannten Bereichen verbessern, sondern war tatsächlich tiefenentspannt, da ich total erholt war 🙂

  2. Peter

    Toller Beitrag, der fast mein Lebensstil beschreibt :). Ich hab mein Beruf mittlerweile so ausgelegt, dass ich gleichzeitig Reisen und Arbeiten kann. Dafür brauche ich nur mein Laptop und eine stabile Internetverbindung. Ich bin dadurch so entspannt und kann mein Arbeitspensum steigern.

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