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Beauty

Dermaroller | Diese 3 Anwendungs-Fehler solltet ihr unbedingt vermeiden

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WAS GENAU IST EIN DERMAROLLER?

Bei einem Dermaroller handelt es sich um ein Beauty-Gadget, bei dem eine Rolle mit mehreren hundert feinen Nadeln an einem Handgerät befestigt ist. Mein Gerät besitzt 540 Nadeln, die während der Anwendung auf dem Gesicht für fünf Minuten hoch und runter gerollt werden.

UND WAS BEWIRKT EIN DERMAROLLER?

Der Dermaroller ist mit kurzen und superfeinen Nadeln – in der Regel aus Chirurgenstahl – besetzt. Durch diesen Vorgang, der mehrmals während eines Treatments wiederholt wird, dringen die feinen Nädelchen in die oberste Hautschicht ein und sorgen so für minimale Verletzungen dieser. So soll das Hautbild und die Poren verfeinert werden, kleinere Mimikfältchen werden minimiert, der Teint wirkt frischer und durch den angeregten Heilungsprozess in der Haut wird in ihr verstärkt Kollagen gebildet.

WIE WIRD DER DERMAROLLER ANGEWENDET? KLICKT HIER ODER DIREKT AUF DAS BILD:

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DERMAROLLER: DIESE DREI ANWENDUNGSFEHLER SOLLTET IHR UNBEDINGT VERMEIDEN

1. Nicht auf entzündeter Haut anwenden!

Ihr solltet sowohl bei größeren Pickeln als auch bei Unreinheiten bei der Nutzung eines Dermarollers aufpassen. Ich habe zu Unreinheiten neigende Haut und hier und da mal kleine und größere Entzündungen. Am Anfang habe ich das Microneedling für zu Hause auch auf diesen entzündlichen Stellen angewendet und einige Tage später die Quittung dafür bekommen. Ich hatte plötzlich viele kleine Eiterpickelchen, was natürlich unschön und vermeidbar ist, wenn ihr diese Hautareale beim Needling  einfach ausspart.

2. Vor und nach der Anwendung desinfizieren

Man ist dazu geneigt, das Gerät einfach aus der Verpackung zu nehmen und loszulegen. Ihr dürft aber nicht vergessen, dass die Nadeln in eure Epidermis eindringen und dort minimale Verletzungen der Haut hervorrufen, sodass Erreger leichtes Spiel haben, um dort zum Bespiel für Entzündungen zu sorgen. Auch wenn es nervig ist, sich für die Desinfektion ein paar Minuten Zeit zu nehmen: Vorbereitung ist alles! Denn was bringt euch die Anwendung mit dem Dermaroller, wenn ihr danach womöglich Pickelchen oder anderes bekommt? Eben! Also: Kauft euch ein entsprechendes Desinfektionsset und desinfiziert eure Haut mit entsprechenden Lösungen, die ihr im Drogeriemarkt oder der Apotheke bekommt.

3. Achtet auf das verwendete Material und die Nadellängen

Dermaroller ist nicht gleich Dermaroller. Es gibt in den verschiedenen Preisklassen unterschiedlichste Modelle. Diese unterscheiden sich bereits bei den verwendeten Materialien für die Nadeln und auch in den Nadellängen. Grundsätzlich gilt bei den Nadellängen und dem Material:

  • Fangt klein an. Besonders unerfahrene Anwender/innen sollten sich hier erst einmal herantasten und schauen, wie die Haut auf den Dermaroller reagiert. Bei einer Nadellänge von 0,2 mm befindet ihr euch auf jeden Fall noch in der Epidermis beim Einstechen. Beim Micro-Needling bei der Kosmetik haben die Nadeln bis zu 3,00 mm Länge, um in tieferen Hautschichten besonders effektiv gegen beispielsweise auch gröberes Narbengewebe vorzugehen. Allgemein werden Längen bis maximal 1,5 mm für den Heimgebrauch empfohlen. Behandlungen mit Längen darüber hinaus sollten nur vom Fachmann durchgeführt werden.
  • Achtet beim Kauf unbedingt auf eine CE-Kennzeichnung, die sicherstellt, dass das Produkt den gestellten Anforderungen gerecht wird. Außerdem komme ich persönlich mit meinem Dermaroller aus rostfreiem Chirurgenstahl sehr gut zurecht.

Bei den Materialien und der Kennzeichnung solltet ihr vor dem Kauf also genauer hinsehen. Die Preise variieren – ich habe einen Roller gekauft, dessen 540 Nadeln aus rostfreiem Stahl gefertigt sind und eine Nadellänge von 0,2mm hat.

Habt ihr noch Fragen? Fragt gerne in den Kommentaren :-*

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