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Beauty

Elektrische Haare im Winter | Diese 3 Hacks verschaffen endlich Abhilfe

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Elektrische Haare? Drei Tipps und Produktvorschläge: 

Wir ziehen uns den Schal vom Hals oder schieben uns die Mütze vom Kopf und schon knistert es. Wir alle kennen sie und wollen sie möglichst vermeiden oder schnell wieder los werden: Elektrostatisch aufgeladene Haare im Winter. Wie das geht, verrate ich euch anhand von drei Hacks und einigen Produkten, die ich euch in diesem Post heute vorstelle. 

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So beschaulich die Adventszeit auch ist mit ihren vielen Lichtern, den köstlichen Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt und gemütlichen Winterabenden warm eingemurmelt zu Hause – neben den ganzen schönen Seiten stört es mich sehr, dass ich meine Frisur oft nur sehr schwer im Griff habe. Das Phänomen kennt ihr bestimmt alle: Eure Haare laden sich im Winter statisch auf, knistern, kleben am Schal oder stehen zu Berge. Das liegt an der Luftfeuchtigkeit, die im Winter grundsätzlich eher niedriger ist. Unsere Haare sind negativ aufgeladen. Besonders feine oder dünne Haare sind dann sehr elektrisch und reagieren beispielsweise stark auf Kunstfasern, die in Form von Mützen oder Schals zusätzlich an ihrer Oberfläche reiben, wodurch sie negativ geladene Elektronen abgeben und positive aufnehmen und dadurch nicht mehr gleichmäßig fallen, sondern "kleben", abstehen und knistern. Sprich, elektrostatisch geladen sind und machen, was sie wollen. Ich habe folgend drei Hacks und auch Produkte für zu Hause und unterwegs, wie ihr das Problem schnell und zuverlässig in den Griff bekommt.

Drei Hacks, wie ihr elektrische Haare im Winter endlich los werdet

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1. Kämme & Bürsten aus Naturborsten:

Schaut zunächst einmal nach, welche Art von Kämmen oder Bürsten ihr für eure Mähne im Einsatz habt. Solltet ihr Kunststoffbürsten verwenden, würde ich euch empfehlen, auf Naturborsten oder Antistatik-Bürsten umzusteigen, um das Problem zu verbessern. Produkte aus Naturborsten sind zwar erheblich teurer als die Kunststoffvariante, allerdings sind sie ein Invest, der sich für eure Haare und eure Kopfhaut langfristig lohnt. Auch der Einsatz eines Kammes aus Holzmaterialien kann bei elektrischen Haaren helfen.

Mein persönlicher Tipp zur Anwendung: Ich habe in der Regel immer eine Bürste mit dabei, wenn ich unterwegs bin. Überrascht euch mal wieder der "Elektroschock" auf eurem Kopf, dann solltet ihr in eurer Handtasche eine kleine Flasche Sprühkur oder Haaröl dabei haben, die ihr schnell unterwegs einmassieren oder aufsprühen könnt. Habt ihr beides nicht dabei, dann befeuchtet eure Finger oder die Bürste mit etwas Wasser, um eure Mähne wieder unter Kontrolle zu bekommen.

 

2. Föhnen mit Ionen-Technologie gegen Frizz

 

Die antistatische Prophylaxe beginnt bereits beim Haaretrocknen. Also, fragt euch direkt hier und jetzt: Wie föhne ich meine Haare? Denn in diesem Step könnt ihr einiges tun, um später Ruhe vor elektrisch aufgeladenen Haaren zu haben. So helfen euch Haartrockner mit einer Ionisierungsfunktion dabei, die Oberfläche der Haare zu glätten und einen Anti-Frizz-Effekt zu erzeugen. Kleiner Exkurs: Ionen sind negativ geladene Teilchen, die beim Einsatz im Föhn Luftfeuchtigkeit aus der Umgebung auf das Haar bringen und die positiv aufgeladenen Teilchen neutralisieren, was dafür sorgt, dass diese weniger knistern und zu Berge stehen.

Wer nicht extra einen speziellen Föhn kaufen mag, dem ist auch geholfen, wenn er auf der kältesten Stufe rocknet. Denn wie eingangs erwähnt ist die Luft im Winter sowieso schon sehr wenig feucht. Und das hat zur Folge, dass eure Haare durch die heiße Luft beim Trocknen noch trockener und so auch anfälliger für "elektrisierte" Frisuren werden.

 

3. Reichhaltiges Haaröl für unterwegs:

 

Für die Längen: Ich liebe Haaröl und nutze es nach der Haarwäsche noch im nassen Haar, um dieses besser durchkämmen zu können. Es gibt sogar Produkte mit einem integrierten Hitzeschutz, um die Mähne danach ohne Hitzeschäden föhnen zu können. Und Haaröl bändigt nicht nur nasses Haar nach der Wäsche, sondern sorgt auch bei trockenem Haar für Glanz und geschmeidige Haarspitzen. Ich nutze es jeden Tag für die Haarlängen, damit diese schön gepflegt aussehen, sich besser durchkämmen lassen und nicht so schnell brechen. Auch bei elektrischen Haaren im Winter kann Haaröl helfen. Daher würde ich euch empfehlen, dieses immer in der Handtasche zu haben, falls euch die Haare unterwegs zu Berge stehen sollten. Es gibt Produkte in praktischen Reisegrößen – diese sind perfekt für die Handtasche geeignet. Ein Klecks reicht aus, um das Öl mit beiden Handflächen über die aufgeladenen Haare zu streichen und einen sichtbaren Effekt zu erzielen.

Für den Haaransatz: Falls ihr direkt am Haaransatz zu Frizz neigen solltet, würde ich euch kein Öl empfehlen, da sonst der Ansatz leicht fettig wirken könnte. Hier sind Haarkuren mit einem Sprühkopf ganz praktisch. Falls ihr diese nicht zur Hand habt, kann ich euch Wasser empfehlen, das ihr vorsichtig über den Haaransatz mit beiden Handflächen streicht. Bei beiden Varianten gilt: Weniger ist mehr – denn den Wetlook wollen wir diesen Winter nicht etablieren ;o)

 

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