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Diary

Montags-Motivation | #1 Kontrolle

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Ich starte ab heute ein neues Projekt auf dem Blog: Die Montags-Motivation. Ich widme mich jede Woche einem neuen Gedanken. Ich reflektiere die vergangenen Tage und spreche mit euch darüber, was mich beschäftigt, was euch gerade umtreibt und wie wir gemeinsam Fortschritte erzielen und Zweifel oder Ängste bewältigen können. Das heutige Thema der Montags-Motivation lautet "Kontrolle". Darüber, warum sie euch unglücklich macht und wie ihr lernt, loszulassen. 

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Montags-Motivation und Thema der Woche: Kontrolle

Ihr kennt sicher auch dieses Gefühl, dass alles um euch herum sich eurer Kontrolle entzieht. Das ist ein ungutes Gefühl, es bestimmt eure Stimmung, es beherrscht euren Alltag. Ihr versinkt in der absoluten Machtlosigkeit, Traurigkeit, im Missmut oder einfach in universell "schlechter Laune". Wie ihr daraus kommt, verrate ich euch heute:

Die Frage, die wir uns zu Beginn stellen müssen, lautet: "Was kann ich kontrollieren?"

Wie ihr sicher mitbekommen habt, habe ich seit Ende letzten Jahres nicht nur meinen Job, sondern auch mich selbst, sowie Menschen und Dinge in meinem direkten Umfeld in Frage gestellt (Zum Artikel "Bali Heilt"). Und das viele Wochen ohne so richtig zu einer zufrieden stellenden Antwort zu gelangen. Was mich eigentlich konkret gestört hat? Ich wusste es nicht. Denn anstatt richtig in die Materie einzutauchen, habe ich das Problem von außen betrachtet, das Außen geändert – aber so innerlich nichts verändert.

Aus der Lethargie ins Handeln kommen. Das ist zu tun!

Selbst wenn es nicht einfach ist, ist euer Handeln nun gefragt! Ich bin in der Thematik nicht weitergekommen. Deshalb habe ich irgendwann angefangen, die Lösung zu meinen Problemen bei mir und in meiner Resonanz auf Dinge zu suchen. Kommt aus dem emotionalen Koma und sagt euch: "Ja, ich verdiene es, dass es mir gut geht". Und dieses "gut gehen" ist tatsächlich komplett und unabhängig von äußeren Umständen zu erreichen, indem ihr euch auf all das fokussiert, was ihr kontrollieren könnt und gehen lasst, was nicht in eurer Macht liegt.

Das klingt vielleicht zu einfach, zu abgedroschen, zu oft gelesen als dass es einen weiteren Gedanken wert wäre. Doch der Weg lohnt sich. Ihr habt die Kontrolle darüber, wer ihr seid, wer ihr sein möchtet, was ihr fühlt und wie ihr auf Dinge reagiert, was ihr in eurem Gedankengut zulassen möchtet. Alles andere vermögt ihr nicht zu lenken und sollte aus eurem Fokus rücken. Das, was ihr lenken könnt sind eure Gedanken und eure Resonanz auf Situationen. Hier liegt ganz viel Kraft, euren Alltag mit weniger Anstrengung zu gestalten.

Denkt einmal darüber nach, ob die Dinge, die euch ängstlich, unglücklich oder traurig machen auch Sachen sind, über die ihr keine Kontrolle habt.

Learning: Das, was um euch herum passiert, könnt ihr nicht kontrollieren. Das, was in euch passiert hingegen schon.

Im Nachhinein ist dann alles gut, wie es gekommen ist...

Jetzt, Monate nach meiner Krise sehe ich es: Das Gute in den Dingen, die ich erst als schlecht bewertet habe. Ich sehe aber auch ganz klar und deutlich, wie sehr ich mich selbst fertig gemacht habe, in den vergangenen Monaten phasenweise einfach nichts positives erkennen zu können. Ich WOLLTE verstehen, ich WOLLTE es kontrollieren können, was passiert. Ich WOLLTE es so sehr, dass meine eh schon für mich anstrengende Situation noch anstrengender wurde. Aber ich konnte bestimmte Dinge von außen nicht kontrollieren und habe mich damit gleichzeitig sehr unter Druck gesetzt. Erst in dem Moment, in welchem ich mich frei gemacht habe, von der Angst vor dem Kontroll-Verlust und der Bewertung anderer, der Bewertung meiner Situation und daraus resultierend der Angst vor dem Urteil jeglicher Art, konnte ich mich entspannen und loslassen.

Laufen lassen, sich selbst genug sein und erreichbare Ziele setzen

Mit Frieden und Respekt im Herzen lasse ich Dinge und Leute los, habe gelernt, mir selbst genug zu sein, Dankbarkeit zu empfinden für alles, was da ist, was in mein Leben kommt und gleichzeitig zu akzeptieren, was geht oder nicht mehr passt. Ich lasse laufen. Auch im Job versuche ich, mich weniger unter Druck zu setzen. Ich schreibe mir zwar nach wie vor jeden Tag To Do-Listen. Doch im Vergleich zu früher sind sie nicht mehr unendlich lang, sondern nach Prio sortiert und so überschaubar, dass ich sie Punkte auch wirklich erledigen kann. So gehe ich abends nicht mehr mit dem Gefühl ins Bett, was ich alles nicht geschafft habe. Stattdessen streiche ich zufrieden die geschafften Punkte von der Liste und schreibe mir motiviert eine neue für den nächsten Tag.

Mein neues Kontroll-/Loslassen-Management ist auch einer der Gründe, warum ich mich nach langer Zeit endlich wieder motiviert fühle, zu schreiben. Denn wenn das Urteil anderer irgendwann wichtiger wird als die Sache selbst, ist die Sache zum Scheitern verurteilt. Offenheit macht angreifbar und ich mich damit verletzlich. Es hat mir wirklich den Mut zum Schreiben genommen, weil ich die teilweise fiesen Reaktionen nicht kontrollieren konnte. Also bin ich in die Vermeidung gegangen, was mich letzten Endes die Motivationsgrundlage für meinen Job gekostet hat. Das Vermögen, die Umstände anzuerkennen und Kontrolle über Dinge loszulassen, hat mich innerlich befreit. Dabei die Kontrolle zu erlangen über alles, was kontrollierbar ist, ist der Schlüssel zu eurem Glück. Fokussiert euch darauf!

Wie denkt ihr über das Thema? Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Thema Kontrolle gemacht? Lasst es mich und alle anderen Leser in den Kommentaren oder via Instagram wissen. Danke, ihr Herzen ♥

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