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Akne | Ernährungsumstellung inspiriert von Anthony William

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Ende 2020 habe ich mein leidiges Dauerthema "Akne" noch einmal fokussierter in Angriff genommen. Und ich habe endlich das Gefühl, dass ich mit der Medical Medium Ernährung auf einen Ansatz gestoßen, der mir Antworten geben könnte.

Angst gegenüber neuen Lebensmitteln

Selleriesaft? Davon habe ich schon gehört – dass er ausgesprochen wohltuend sein und gegen allerlei Wehwehchen Abhilfe verschaffen soll. Doch selber rangetraut habe ich mich nicht. Warum? Weil ich inzwischen eine richtige Angst gegenüber neuen Lebensmitteln entwickelt habe. Vielleicht kennt ihr das ja selbst – es geht um Lebensmittel, die denn Kreislauf der Akne wieder von vorne beginnen könnten. Und trotz meiner "Nummer sicher" in Sachen Ernährung habe ich von Zeit zu Zeit noch Akneschübe. Hier waren also noch viele Fragen offen, warum das trotz gesundem Essens passierte.

Leckere Rezepte, die ich während der Zeit gezaubert habe:

Banana Bread ohne Mehl und raffinierten Zucker

Von Unverträglichkeiten zu neuen Freiheiten mit Selleriesaft

Anthony William benennt sich als Medical Medium, was im ersten Moment etwas abenteuerlich klingt. Er trifft pseudowissenschaftliche Aussagen und dem gegenüber war ich erst sehr skeptisch eingestellt. Nach einer Auseinandersetzung mit Anthony William klingen seinen Ansätze für mich – ohne medizinisches Wissen – nachvollziehbar. Obwohl ich mich bislang so ernährt habe, wie ich es laut Unverträglichkeits-Test durfte, gingen meine Beschwerden nie 100% weg und waren phasenweise sogar stärker. William bietet noch einmal einen neuen Ansatz der Ernährung, den ich so bislang nicht verfolgt habe.

No Foods

Ende 2020 war ich motiviert, mit der Selleriesaftkur zu starten und mich an die William'sche Ernährungstheorie zu halten: Ich habe tierische Produkte deutlich zu reduzieren begonnen, sowie die Mengen an Öl, die ich zu mir nahm. Außerdem trank ich jeden morgen Selleriesaft. William gibt u.A. an, dass man sogenannte No Foods weglassen solle, da sie Pathogene (also schädliche Viren und Bakterien) im Körper nähren und es somit zu Beschwerden komme könne. 

Zu diesen No Foods zählt er:

  • Aromen und Süßsstoffe
  • Eier
  • Fisch aus der Zucht
  • Glutamat
  • Glutenhaltige Lebensmittel
  • Maisprodukte
  • Milchprodukte
  • Raffinierter Zucker
  • Rapsöl
  • Schweinefleisch
  • Sojaprodukte
  • zugesetzte Zitronensäure (nicht mit Zitronensaft zu verwechseln)

Meine bisherige Ernährung

Auf der Suche nach einer Antwort gegen Akne und diffuse Neben-Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche, bin ich schon länger an dem Gedanken an einer "gesunde Ernährung" hängen geblieben. Diese bestand bislang für mich vor allem aus vermeintlich gesunden Fetten, tierischen Produkten und Gemüse. Der Besuch bei einer Heilpraktikerin offenbarte mir, dass ich zahlreiche Unverträglichkeiten hätte und zusätzlich eine Histaminintoleranz. Der Verzicht auf zahlreiche für mich nach dieser Diagnose "schädliche" Obst- und Gemüsesorten stand also von nun an auf der Tagesordnung. Ich vermehrte noch mehr die Lebensmittel, die ich laut dieser Diagnose vertragen würde: Dazu gehörten auch Fleisch und Milchprodukte. Doch meine Symptome wollten nie wirklich ganz verschwinden und so hangelte ich mich von Akneschub zu Akneschub und hoffte, dass mich diese Symptome irgendwann mal in Ruhe ließen würden.

Bisheriger Ernährungsplan:

  • tierische Proteine
  • viel "gutes" Öl, dazu zählte ich bislang auch Rapsöl
  • nur einiges an Gemüse
  • kaum Obst
  • Kartoffeln

Meine Symptome

Glutenintoleranz, Histaminintoleranz und damit verbunden Müdigkeit, Akneschübe, Konzentrationsschwäche bis hin zu Brain Fog und etwas, das ich "Food Kater" nannte. Also, ein katerähnlicher Zustand, der vor allem am nächsten Tag nach dem abendlichen Essen von scheinbar unverträglichen Lebensmitteln auftrat, ,was so schlimm werden konnte, dass ich teilweise kaum aus dem Bett kam.

Ernährungsumstellung inspiriert von Anthony William: roh und fettfrei

Die Mitbewohnerin meiner Schwester machte gerade eine Selleriesaft-Kur – und ich wurde neugierig. Gehört hatte ich von dem Trend ja schon. Doch nach zahlreichen Diäten und Einschränkungen – was sollte da dieser eine Saft bewirken können? Keine langfristigen erfolge - das lehrte mich die Erfahrung der vergangenen Jahre. Eines Abends schaute ich in den Spiegel und trotz meiner vermeintlich gesunden Ernährung fühlte ich mich schlapp und meine Haut hatte schon wieder neue Unterlagerungen.

Hört das denn nie auf?

"Hört das denn nie auf?", dachte ich entmutigt und wollte dem Sellerie-Saft eine Chance geben. Ich machte mich im Internet auf die Suche und landete auf einer Seite, die die Radio-Sendungen des sogenannten "Medical Mediums" Anthony William sammelte und ins Deutsche übersetzte. Die erste Sendung hörte ich mir über das Thema "Akne" an. Und was wie eine übertriebene Anpreisung von einer nicht zu erreichenden Vorstellung klang, überzeugte mich schon nach wenigen Minuten des Hörens seiner übersetzten Worte. Es klingt vielleicht komisch, doch obwohl mich weder die Bezeichnung Medical Medium, noch der Titel "Akne heilen" besonders wohlmeinend stimmten, wusste ich bereits nach wenigen Minuten seiner Worte, dass dies ein Weg für mich ist, dem ich eine reelle Erfolgschance geben sollte: Eine Ernährung, die das mögliche Vorhandensein von Pathogenen und Schwermetallen im Körper beachtet und damit einhergehend zahlreiche Symptome, die durch eine falsche Ernährung befeuert werden, da gewisse Nährstoffe laut William diese Pathogene quasi "füttern" würden. Außerdem sollen mit der Zeit abgelagerte Schwermetalle im Körper ausgeleitet werden, da diese ebenfalls zu allerlei Symptomatiken führen können und ebenfalls Pathogene speisen. William räumt ebenfalls ein, dass unsere Ernährung häufig zu fett- und proteinreich sei und vor allem legt er einen großen Wert auf den Konsum von Obst und Gemüse.

Die erste Woche Ernährungsumstellung inspiriert von Anthony William

Ich dachte, ich fange entspannt mit dem Selleriesaft am Morgen an. Außerdem wollte ich weitestgehend auf Fleisch, Milchprodukte und unnötiges Fett in jeglicher Form verzichten, mich dabei aber nicht "quälen". Bereits am ersten Morgen nach meinem ersten Selleriesaft merkte ich ein Mehr an Energie und Konzentration den ganzen Tag über. Das motivierte mich also bereits ab Tag 1, mehr zu machen und mich ohne Ausnahme an die Liste der No Foods zu halten. Außerdem gab es Nahrungsmittel, vor denen ich mit der Zeit eine regelrechte Angst entwickelt habe, weil sie bei mir vermeintlich starke Symptome hervorriefen. Motiviert von den ersten Tagen der Kur griff ich dann aber auch zu diesen "Angst-Lebensmitteln" wie Banane, Birne, Tomate, Aubergine und Zitrone. Anthony William sagt, dass diese beim Verzicht der No Foods, wie zum Beispiel Rapsöl und Mais, verträglicher seien. Und tatsächlich habe ich nicht wie sonst Reaktionen bei mir bemerken können. Es passierte ganz einfach nichts – und das ist in diesem Fall wirklich mind blowing für mich und motivierte mich weiter. Denn das erwartete Gefühl von Verzicht bei dieser Art der Ernährung stellte sich nicht ein. Im Gegenteil: Ich war ermutigt, "Angst"-Lebensmittel zu essen und das Mehr an Energie und Konzentration waren direkt eine echte Bereicherung. Übrigens ist mir in all den Jahren der Anpassung meiner Ernährung auf die Akne nie gelungen, komplett auf Kaffee zu verzichten. Seitdem ich den Selleriesaft morgens trinke und mich mehr und mehr in der ersten Woche schon nach dem Medical Medium-Rezepten ernähre, habe ich zum ersten Mal überhaupt gänzlich VERGESSEN, mir einen Kaffee zu machen. Die Cravings waren nicht da, dabei ist "Kaffee" sonst der erste Gedanke, den ich morgens denke.

Beobachteungen nach dem ersten Tag:

Kleine Eiterpickelchen, Haut wirkt fester und Augenringe sind gemindert (auch am nächsten Morgen), keine Lust auf Kaffee, wacher und konzentrierter Zustand den gesamten Tag über.

Nach zwei Wochen Ernährungsumstellung inspiriert von Anthony William:

Ich habe inzwischen den Heavy Metal Detox Smoothie in meine Daily Routine integriert. Dieser besteht aus Inhaltsstoffen, die die Ausleitung der Schwermetalle laut William optimal unterstützen sollen. Außerdem entdeckte ich erste Entgiftungserscheinunungen, die plötzlich nach zwei Wochen gesammelt bei mir auftraten:

  • trockene Haut
  • morgens starken Belag auf der Zunge
  • ein Aufsprudeln der Haut (keine tiefen Aknezysten eher viele verstopfte Poren),
  • Körpergeruch
  • Kälte nach Trinken des Selleriesaftes

Diese Anzeichen blieben tatsächlich länger bestehen, als mir lieb war. Ich habe irgendwann den vermeintlichen "Übeltäter" entdeckt: Zu schnell zu viel zu wollen, ist bei so einer starken Umstellung und der Integration potenter Lebensmittel wie Koriander nicht unbedingt förderlich. Laut William schreitet die Entgiftung bei manchen zu krass voran, weshalb man sie ausbremsen sollte. Beflügelt von den anfänglichen Erfolgserlebnissen, war die Motivation hoch, diese Art der Ernährungsweise perfekt hinzubekommen. Dabei habe ich erst spät bemerkt, dass mir mehr als 400ml Selleriesaft und auch zu viel des Korianders in dem Heavy Metal Detox Smoothies bis heute überhaupt nicht gut tun. Mehr dazu im nächsten Absatz.

Nach zwei Monaten Ernährungsumstellung inspiriert von Anthony William: Irgendetwas läuft schief

Nach zwei Monaten habe ich immer weiter meine Dosis "guter" Lebensmittel nach Anthony William erhöht und gar nicht bemerkt, dass ich meinen Körper damit total überfordere und meine Entgiftung zu schnell abläuft. Nachdem meine Ration Koriander knapp 40 Gramm erreicht hat und ich immer mehr diffuse Symptome erhalten habe, wusste ich: Irgendetwas läuft schief. Ich habe bei der vollen Dosis des Heavy Metal Detox Smoothies sowohl immer wieder Pickelschübe bekommen (Pickelchen, viele verstopfte Poren, keine Aknezysten). Außerdem habe ich zum ersten Mal Migräne bekommen und meine Verdauung war plötzlich total durcheinander. Trotz der von William empfohlenen Kartoffeln, die die Entgiftung bremsen sollten, sind diese vermeintlichen Entgiftungssymptome nicht weniger geworden, sondern wurden immer mehr. Es hat eines Tages dann eine deutlich größere Menge Koriander gebraucht (ich dachte viel helfe viel...), bis ich verstanden habe, dass eine Verbindung zwischen meinen schlimmer werdenden Entgiftungssymptome und der Menge an Koriander in dem Smoothie besteht.

Ich habe die Zutaten im Heavy Metal Detox Smoothie halbiert

Ich habe vor der Ernährungsumstellung schon weitestgehend gesund gegessen. Ab und zu aß ich noch Biofleisch und sehr viel Fett, vor allem Rapsöl, und Maisprodukte. Sowohl die tierischen Produkte als auch das Fett und den Mais habe ich sehr stark von Anfang an gedrosselt, da sie zur den "No Foods" gehören. Da ich aber vorher schon auf verarbeitete Produkte verzichtet habe, hätte ich nicht erwartet, dass mein Körper so stark auf die Umstellung reagiert. Nach einiger Recherche, habe ich in Foren und Blogs herausgefunden, dass es einigen Leuten vor allem so geht, wenn ihr Körper stark belastet sei und viel "rausgereinigt" werde (was vor allem durch potente Lebensmittel wie Koriander stark passieren könne). Ich habe also nach zwei Monaten die Inhaltsstoffe im Heavy Metal Detox Smoothie halbiert. Außerdem habe ich tatsächlich wieder angefangen, ab und zu Bio-Rindfleisch zu essen, da ich subjektiv das Gefühl habe, dass es die Entgiftung bei mir deutlich verlangsamt. Mein Ziel ist es aber definitiv, Fleisch wieder ganz vom Plan zu streichen. Dieses Mal messe ich den Worten von William allerdings mehr Bedeutung bei, wenn er sagt, Entgiftung sei ein langsamer Prozess. Anika vom Blog Frei hoch 3 sagte sogar, sie hätte den Heavy Metal Detox Smoothie erst nach einem Jahr in seiner vollen Rezeptur zu sich nehmen können.

Erste Einkaufsliste für den Start in die Ernährung inspiriert nach Anthony William

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Slow Juicer

Ich bin mit dem ersten Modell, dem günstigeren gestartet, war super zufrieden damit für den Anfang und hätte ihn sicherlich auch weiter benutzt. Das teurere Modell ist auch super, ich habe es im privaten Rahmen geschenkt bekommen, es wurde in einem Vlog empfohlen. Ich habe also beide Geräte ich Benutzung. Ich werde die nächsten Tage einmal beide gleichzeitig mit der gleichen Menge an Sellerie testen, um zu gucken, welcher Juicer mehr Saftertrag bringt. Dann kann ich euch konkreteres sagen. Kurzfristig finde ich, dass der günstigere Juicer definitiv für den Anfang super ist und ich ihn auch weiter benutzt hätte. Was mir allerdings schon aufgefallen ist: Der Trester (also das, was an "Abfall" durch das Pressen übrig bleibt von Obst und Gemüse), ist beim günstigeren Modell deutlich feuchter als beim teureren Modell. Das lässt bereits erste Rückschlüsse darauf zu, wie stark der Saft rausgepresst wird. Der Test dazu bald auf meinem Insta.

Heavy Metal Detox Smoothie

haftungsausschluss

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4 comments

  1. Luisa

    Davon habe ich auch schon gehört! ich bin damals über deinen Blog gestossen, weil du die einzige warst, die über Akne berichtet hatte und ich selbst damit zu tu hatte. Wie schön das dieser Ansatz dir besserung zu verschaffen vermag. Ich denke den Saft morgens kann ich für den Anfang mal ausprobieren und gucken, wie das läuft. Liebe Grüße, Luisa

    1. Vicky

      Hallo du Liebe, ich bin sehr gespannt, was du berichtest und freue mich, dass du mich/ uns an deinem Weg teilhaben lässt 🙂 Liebe Grüße, Vicky

  2. lenina

    Danke für den Artikel, ich denke das meistens die Menge das Gift macht, also wenn man alles nur in geringen mengen zu sich nimmt, sollte das auch kein problem darstellen.

    1. Vicky

      Das stimmt und kann sein. Doch steter Tropfen hüllt den Stein. Mein Körper war irgendwann so sensibel, dass nur eine kleine Menge gereicht hat, um einen Akneschub zu erhalten.

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