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Fiberglasgel | Meine Erfahrungen bei dünnen Nägeln

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Transparenz-Hinweis: Ich habe die Produkte selber zum redaktionellen Test gekauft, dieser Artikel beinhaltet Affiliate-Links, mit denen ich eine Provision verdiene. Diese habe ich vorher gekennzeichnet.

Habt ihr weiche, brüchige Nägel, auf denen nicht einmal Schellack länger als 48 Stunden hält? Oder seid ihr einfach auf der Suche nach einer Modellage, die ultra dünn und sehr stabil ist? Ich habe den vielversprechenden Nageltrend Fiberglas ausprobiert und berichte über die DIY-Anwendung zu Hause und die Profi-Modellage.

Wie funktioniert die Anwendung genau? In diesem Instagram-Video (klick) zeige ich euch das DIY für schöne Nägel zu Hause.

Was ist Fiberglasgel für die Nägel?

Fiberglasgel ist für die Nagelmodellage gedacht. Mit seinen feinen Glasfasern sorgt das Gel auf den Nägel für eine robuste und widerstandsfähige Modellage. Nach Recherchen in Foren habe ich in Erfahrung gebracht, dass sich besonders Problemnägel, die sehr weich sind und bei denen häufig Liftings bei Gel oder Acryl stattfinden, für eine Anwendung mit Fiberglas Gel eignen.

Fiberglasgel für zu Hause | Diese Produkte habe ich getestet

Ich benutze die folgenden Produkte (Test für die einzelnen Phasen, s. weiter unten):
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All-in-one Gel

Ich habe mich für den Anfang für ein All-in-one Gel entschieden, das sowohl als Grundierung als auch als Aufbaugel genutzt werden kann. Ich benutze ausschließlich dieses eine Gel und kann schon einmal das Fazit spoilern – Ich bin bei meinen dünnen und Lifting anfälligen Nägeln happy damit!

Mein Fazit nach zwei Wochen

Ich habe sowohl Acryl, als auch Gelnägel ausprobiert. Acryl war mir oft zu dick, Gel hat bei mir schnell Luft gezogen, weshalb ich sie ständig erneuern musste. Ich dachte bei dem Fieberglasgel also "Let's give it a try" und bin jetzt schon Fan! Bei genauem Auftragen braucht es kaum ein Runterfeilen zwischen den Schichten, ich habe kaum Liftings und habe nach zwei Wochen nur zwei Nägel korrigiert. Dennoch bin ich neugierig, wie sehr die Haltbarkeit der Modellage beeinflusst wird, wenn ich das All-in-One Gel gegen die 3 Phasen-Alternative und die Profi-Anwendung eintausche, dazu im Folgenden mehr.

Fiberglasgel | 3 Phasen Anwendung

Für zu Hause habe ich für einen umfassenden Test die etwas aufwendigere Methode ausprobiert: Bestehend aus Grundieregel, Aufbaugel und Versiegelungsgel erhoffe ich mir eine noch stabilere Modellage für den Heimgebrauch.

Grundiergel ja oder nein?
Ich habe einige Varianten zur Modellage und der Anwendung von Fieberglas Gel gefunden. Es gibt sowohl eine aufwendigere Modellage, bei der Fiberglasfasern auf ein Haftgel gelegt werden. Außerdem gibt es ein Fieberglasgel, bei dem die Fasern schon enthalten sind. Es wird über einem Haftgel modelliert, um so den Kunstnagel zu stärken. Um Zeit zu sparen und die Modellage alltagstauglich für mich zu halten, habe ich mich für die Gel-Variante entschieden, die ohne Zuschneiden von Fieberglasfasern anwendbar ist. Der Vorteil liegt bei dieser Methode im Zeitaufwand. Mehr dazu im Folgenden. Ich habe also einerseits ein 1-Phasen-Gel getestet und auch die 3 Phasen ausprobiert. Im direkten Vergleich der beiden Anwendungen über mehrere Monate, habe ich hier einen klaren Sieger: Das All-in-One Gel ist sicherlich im ersten Moment weniger zeitaufwendig. Doch trotz des Mehraufwandes bei der Modellage, hält das Ergebnis der 3 Phasen-Anwendung länger, ist stabiler und ist somit mein Favorit.

Fieberglas vom Profi | Diese Anwendung habe ich getestet

Nachdem ich zwei Arten der Heimanwendung getestet habe und schon so begeistert war, wollte ich unbedingt den Vergleich zur Profi-Modellage anstellen: Während das Fiberglasgel in Eigenanwendung zu Hause auf meinen Nägeln kaum Liftings hatte und super gehalten hat, musste die Profi-Modellage doch noch besser sein, oder? Ich habe einen Salon in Hamburg gefunden, der sowohl das klassische Fiberglas (hier wird mit Fiberglasfäden gearbeitet) als auch Fiberglasgel anbietet - die Unterschiede erkläre ich weiter unten.

Die Modellage beim Profi ist natürlich deutlich teurer als zu Hause. Mit 75 Euro und ca. 2 Stunden Arbeit (zu Hause brauche ich ca. 3-4 Stunden) habe ich eine super dünne Modellage bekommen, die sehr natürlich aussieht, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Mir wurden Tips geklebt, die ich bei der Anwendung zu Hause niemals durchsichtig trage, da ich sie nicht so gut hinbekomme. Ich schreibe diese Zeilen kurz vorm Auffüllen etwa 3 Wochen nach der Modellage und bin sehr zufrieden: Die Nägel sind stabilisiert, sehen natürlich aus, ein Fremdkörpergefühl wie z.B. bei Gel und Liftings bleibt aus.

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Fiberglas vs. Fiberglasgel

Der Vollständigkeit halber, beschreibe ich hier kurz den Unterschiede zwischen Fiberglasgel das ich in drei Anwendungen getestet habe und dem klassischen Fiberglas.

Fiberglas:

Es wird mit Fäden gearbeitet, die auf den Nagel gelegt und mit Gel bedeckt werden. Die Modellage ist aufwendig und benötigt Vorerfahrung. Sie kann nicht aufgefüllt, sondern muss jedes mal neu angelegt werden. Dafür soll sie ausserordentlich stabil und natürlich sein.

Fiberglasgel für dünne Nägel:

Sowohl in der Heimanwendung als auch bei der Profi-Modellage habe ich mich aufgrund der Möglichkeit des Auffüllens für Gel entschieden. Warum?

  • Heimanwendung: Die Modellage mit den Fiberglasfäden habe ich mir zu Hause nicht zugetraut und wollte erst einmal den einfacheren Step mit dem Gel ausprobieren.
  • Profi-Modellage: Im Salon wurden beide Varianten angeboten. Nach einer Beratung kamen wir zu dem Schluss, dass ich nicht viel Zeit in meine Nägel investieren möchte. Ein Auffüllen der Nägel (ob nun beim Profi oder zu Hause selbst mit meinen eigenen Gelen) geht deutlich schneller und ist günstiger als eine Neumodellage.

Fazit: Fiberglas it is!

Ich bin nach Jahren gescheiterter Shellack-Versuche, sowie den Ärger über Liftings und der Nageldicke nach Gel- und Acryl-Anwendungen nun endlich bei einer Naturnagelverstärkung angelangt, die den Bedürfnissen meiner dünnen, weichen und brüchigen Nägeln gerecht wird. Ich habe sowohl das All-in-One Gel getestet, als auch die 3-Phasen- und Profi-Anwendung. Sicherlich ist die Profi-Anwendung optisch einwandfrei. Doch aus Zeit- und Kostengründen steht mein Testsieger ganz klar fest: Mit etwas Übung und Konzentration hält die 3-Phasen-Anwendung bei mir drei bis vier Wochen. Liftings kommen bei sorgfältiger Arbeit nicht vor und die Stabilität ist optimal für meine dünnen, weichen und brüchigen Nägel geeignet.

Tipp: Um Liftings zu verhindern, geht unbedingt sicher, dass der Cleaner nach dem Abwischen der Schwitzschicht zu 100% trocken ist. Oder ihr lasst den Cleaner weg und entfernt die Schichten ausschließlich mit den Zelletten.

 

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