Rezepte, Unreine Haut

Sechs Monate Medical Medium Selleriesaft

Anzeige - mit Affiliate-/Werbelinks

Ich habe sechs Monate lange Selleriesaft getrunken und beobachtet, was mit mir passiert. Unerwarteter Weise ist meine Haut erst kurz besser und dann schlimmer geworden. Ob ich weiter mache und was genau in sechs Monaten mit Selleriesaft passiert ist, lest ihr in diesem Blogpost. Disclaimer am Ende des Postings.

Keine Anzeige

Inhalt dieses Blogposts:

✓ Warum habe ich mit Selleriesaft angefangen?
✓ Meine Ziele und Erwartungen
✓ Der unerwartete Break Out meiner Haut
✓ Nahrungsmittel, die ich weglasse
✓ Nahrungsmittel, die ich zu mir nehme und beispielhaftes Tages-Menü
✓ Tipps zum Entsaften von Sellerie mit und ohne Juicer
✓ Vorkehrungen, die ihr treffen solltet, bevor ihr mit Selleriesaft startet
✓ Fazit nach sechs Monaten Selleriesaft

Warum ich angefangen habe, Selleriesaft zu trinken

Ich bin keine Fachfrau, ich habe weder etwas in Richtung Medizin, noch in Richtung Ernährung studiert oder gelernt. Doch ich bin seit Jahren Akne-Leidende. Und ich habe mich intensiv mit zahlreichen Möglichkeiten auseinandergesetzt, um die schmerzenden Pusteln loszuwerden. Nach zahlreichen Behandlungen, Medikamenten und Unverträglichkeiten, bin ich Ende 2020 auf den Selleriesaft gestoßen. Ich hatte zuerst keine groß Hoffnung, dass meine Lage langfristig beeinflussen könne. Und der Zusatz, diese Information käme von einem "Medium", klang für mich eher nach einer esoterischen Verkaufsstrategie als nach einem wirksamen Mittel. Doch nach Jahren der Break Outs dachte ich, ich habe nichts zu verlieren und kann es einfach mal ausprobieren. Also startete ich Ende Dezember damit, jeden morgen Selleriesaft zu trinken.

Meine Ziele und Erwartungen: Kann Selleriesaft wirklich helfen, die Haut zu verbessern?

Die richtigen Erwartungen zu setzen, sollte anfangs auf der To Do-Liste stehen. Denn beim Selleriesaft handelt es sich natürlich nicht um ein Wundermittel. Es braucht Zeit und Geduld – und vor allem Ausdauer. In meinem Blogpost zur Ernährungsumstellung (klickt hier) habe ich wochen- und monatsweise meine persönlichen Erfahrungen dokumentiert. Dort erkläre ich auch, warum es mit meiner Haut nach der anfänglichen Euphorie erst einmal bergab ging. Nach einigen Monaten mit Selleriesaft ist mir klar geworden, es handelt sich nicht um einen Schalter, der mir von heute auf morgen schöne Haut beschert. Es handelt sich vielmehr um eine Entscheidung, die ich bewusst jeden Tag erneut treffen muss.

Leckere Rezepte, die ich während der Zeit gezaubert habe:

Banana Bread ohne Mehl und raffinierten Zucker

Der unerwartete Break Out meiner Haut

Anfangs dachte ich, ich würde einfach morgens den Selleriesaft in meine Routine mit einbauen und sonstige Ernährung wie gehabt fortführen. Doch ich hatte das Gefühl, der Selleriesaft tat mir gut. Deswegen war ich sehr motiviert, die weiteren Punkte des Ernährungsprotokolls umzusetzen. Nachdem ich mich die ersten zwei Wochen der Umstellung total energetisiert gefühlt habe und meine Haut schön aussah, wurde es aber erst einmal richtig schlimm. Meine Haut war übersäht mit Milien und Pickelchen. Rückblickend betrachtet weiß ich inzwischen, dass zu viel nicht unbedingt viel hilft. Nach William kommt es immer darauf an, wie belastet der jeweilige Organismus sei. So könne es durchaus sein, dass die ein oder andere Person vielleicht nicht wie empfohlen eine Handvoll Koriander jeden Tag verträgt, sondern (so wie ich) nur wenige Blätter. Auch die Menge des Selleriesafts habe ich zu früh zu stark gesteigert. Nach einer Woche von 300 auf 800 ml umzustellen, war definitiv keine gute Idee.

Um euch nur einen kleinen Einblick zu geben, was dieses "zu viel" für Folgen hatte: Ich war definitiv froh, dass ich an dem Tag nicht mehr raus musste. Nachdem ich nach einem Tag mit viel Koriander und reiner rohveganen Küche das erste Mal überhaupt in meinem Leben drei Tage lang Migräne hatte, habe ich das Programm deutlich entschärft. Ich bin zurück auf 300 ml Selleriesaft, zwei Blätter Koriander und das Gerstengrassaftpulver lasse ich bis heute die meisten Tage in der Woche gänzlich weg, weil ich es schlichtweg nicht gut vertrage. Obwohl ich nach über einem halben Jahr bis zu 700 ml Selleriesaft  vertrage, hat mir diese Erfahrung gezeigt: Lieber ganz langsam immer mehr wollen als zu viel auf einmal. Das erste Mal, dass meine Haut dann wirklich deutlich frischer aussah und mich Freundinnen darauf angesprochen haben, war nach gut sechs Monaten.

Nahrungsmittel, die ich seit Start der Selleriesaft-Kur weglasse:

✘ Mais
✘ Rapsöl
✘ Schweinefleisch
✘ Alkohol
✘ Gluten
✘ Eier
✘ Raffinierter Zucker
✘ Glutamat
✘ Milchprodukte
✘ Fisch aus der Zucht
✘ zugesetzte Zitronensäure (nicht mit Zitronensaft zu verwechseln)
✘ Aromen und Süßstoffe
✘ Sojaprodukte

Das esse ich während der Kur in der Regel (es gibt zahlreiche MM-Rezepte, die ihr einfach im Internet suchen könnt):

Morgens

✓ 0,5 Liter Wasser mit einer halben ausgepressten Zitrone
✓ 30 Minuten später 0,5 Liter Selleriesaft
✓ 30 Minuten danach wahlweise Obst (Melone, Papaya) oder Smoothie (zum Beispiel den Heavy Metal Detox Smoothie von Anthony William)

Snack

Ich mache immer eine Art Bruschetta mit Quinoawaffeln (Rezept folgt)

Mittags

Bunter Salat mit Kichererbsen, Bohnen oder Kartoffeln als Basis und abwechselndem Gemüse

Snack

Saft oder Smoothie zum Beispiel aus Spinat, Karotte, Ingwer, Apfel, Gurke und Datteln etxra

Abendessen

Bunter Salat mit Kartoffelspalten, Sprossen. Als Dressing mixe ich die vom Morgen übrig gebliebenen Tomaten zu einer Art Ketchup (Rezept folgt) zusammen und gebe diese Sauce über den Salat. Abends esse ich in der Regel wie von William empfohlen das erste mal Fett am Tag und greife gerne zu Avocado, Olivenöl und Kernen oder Nüssen.

Snack

Wenn ich dann noch Hunger habe, mache ich Blueberry Pancakes (Rezept auf Instagram), esse frisches Obst oder püriere mir einen Bananensmoothie.

Tipp: Wenn ihr mehr Rezepte braucht, schaut ihr entweder hier auf dem Blog (ich werde mit der Zeit mehr und mehr Rezepte veröffentlichen). Oder ihr gebt im Internet das ein, was ihr essen möchtet und ergänzt den Zusatz "Anthony William" oder "Medical Medium". Zum Beispiel könnte eine Suchanfrage folgendermaßen aussehen: "Kuchenrezepte Anthony William" oder "Nudelrezepte Anthony William".

Tipps zum Entsaften von Sellerie mit und ohne Juicer

Mixer oder Entsafter?

Anfangs habe ich den Saft mit einem Mixer hergestellt und danach durch einen Stoff-Teebeutel gegeben. Als ich gemerkt habe, dass ich die Kur weitermachen werde, habe ich mich nach Entsaftern umgeschaut. In diesem Blogpost (klick) habe ich schon mehr dazu geschrieben. Nach dem Entsaften mit dem Juicer gebe ich den Saft durch ein Sieb, damit die Fasern entfernt werden.

Bio-Sellerie oder konventionell?

Hier ist Anthony William nicht ganz so dogmatisch. Er sagt, es sei besser, konventionellen Sellerie gut abgewaschen zu verwenden als gar keinen Selleriesaft zu trinken. Ihr könnt selber entscheiden. Ich gebe euch ein Rechenbeispiel:

  • Konventioneller Sellerie kostet pro Bund ca. 1,50 Euro (ich habe schon welchen für 0,99 Euro aber auch für 1,99 Euro gesehen und nehme für dieses Beispiel grob den Mittelwert).
  • Pro Tag nehme ich 1-2 Stangen, was rund 500 ml ergibt. Das sind pro Woche rund 10 Bund Sellerie. Das ergibt 15 Euro pro Woche und 60 Euro pro Monat. 
  • Bio-Sellerie kostet pro Bund ca. 2,75 Euro (ich habe in der Regel Bio-Sellerie für 2,50 Euro bis 2,99 Euro gesehen und nehme wieder grob den Mittelwert).
  • Pro Tag nehme ich wie gesagt 1-2 Stangen, was rund 500 ml ergibt. Das sind pro Woche ebenfalls rund 10 Bund Sellerie. Das ergibt 27,50 Euro pro Woche und 110 Euro pro Monat. 

Frisch gepresst oder vorbereiten?

Hierzu gibt Anthony William unterschiedliche Informationen preis. Anfangs habe ich Beiträge von ihm gelesen, aus denen hervorgeht, man solle den Selleriesaft definitiv frisch trinken. Inzwischen habe ich ihn in einem seiner zahlreichen Instagram Life-Übertragungen sagen hören, es sei okay, den Saft vorzubereiten. Dieser solle jedoch binnen 24 Stunden getrunken werden.

Das würde ich anders machen: Vorbereitungen

Ich hätte mit einer kleinen Menge Selleriesaft anfangen sollen (zum Beispiel erst einmal 100 ml) und dann schauen sollen, wie es mir damit geht. Kleine Schritte sind das, was ich rückblickend anders machen würde. Ich wollte am Anfang zu viel und habe es wirklich bereut. Zum Glück war ich in dieser Zeit komplett zu Hause und konnte jederzeit ungestört Richtung Badezimmer verschwinden.

Außerdem höre ich inzwischen bei dieser Art der Ernährung auf meinen Körper und würde im Zweifel einen Arzt zu Rate ziehen. Ich habe sämtliche Symptome wie Bauchschmerzen, Belag auf der Zunge, Break Outs der Haut und sogar Haarausfall ignoriert und meine Menge an Saft und Lebensmitteln, die William als sehr potent beschreibt, nicht verringert, sondern so weit gesteigert, dass ich dann irgendwann drei Tage mit Übelkeit, Schwindel und Migräne im Bett lag. Erst dann habe ich Dinge wie die Menge an Selleriesaft, Koriander und Gerstengrassaftpulver sowie Dulse und Algen aus dem Heavy Metal Detox Smoothie drastisch reduziert.

William erklärt es so, dass es sehr "potente" Lebensmittel geben würde, die je nach Grad der individuellen Belastung im Organismus mit Pathogenen und Schwermetallen entsprechend viel bewegen. Ich bin anscheinend sehr belastet gewesen und so haben diese potenten Lebensmittel bei mir zu schnell zu viel bewegt, wodurch ich echt krasse Probleme hatte.

Fazit nach über einem halben Jahr Selleriesaft

Sechs Monate mit Selleriesaft. Ich bin erstaunt, dass ich die Ernährungsumstellung und den morgendlichen Selleriesaft so lange durchziehe. Am Anfang wollte ich "mal gucken", wie es mir so damit gehen würde. Und trotz der oben beschriebenen heftigen Nebeneffekte und der Verschlimmerung der Haut, habe ich weiter gemacht, weil ich mich gut damit gefühlt habe. Ich würde definitiv mit dem Wissen von heute die Mengen super langsam steigern und viel vorsichtiger anfangen. Die Haut ist tatsächlich bis jetzt nicht so, dass ich mich damit zufrieden geben würde. Doch nach der Erstverschlimmerung war es dann nach den ersten sechs Monaten das erste Mal so, dass die Haut irgendwie "glowt" und ich das Gefühl habe, dass tiefe Entzündungen immer weniger auftreten. Die tiefen Pusteln sind weg, es gab keine Break Outs mehr, sondern ein kontinuierliches "Aufblubbern" von Unreinheiten. Ich kann euch natürlich nicht sagen, ob das in einem direkten Zusammenhang steht, doch ich habe das Gefühl, dass jetzt einmal "alles raus will". Ich werde auf jeden Fall weitermachen und gerne weiter berichten.

haftungsausschluss

Zusatz Disclaimer:
Dieser Blog und der hier dargelegte Inhalt und jegliches verlinkte Material werden nur zu Informationszwecken präsentiert und bieten keinerlei Ersatz für medizinische Beratung, Diagnose, Behandlung oder Verschreibung. Nichts, was in diesem Blog enthalten ist oder von diesem aus zugänglich ist, ist als medizinischer Rat, Diagnose, Behandlung oder Verschreibung oder als Versprechen von Vorteilen, Anspruch auf Heilung, gesetzlicher Garantie oder Garantie für zu erreichende Ergebnisse anzusehen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen medizinischen Rat. Ignorieren Sie niemals medizinische Ratschläge oder verzögern Sie nicht die Suche nach ärztlichem Rat aufgrund von etwas, das Sie in diesem Blog oder verlinkten Materialen gelesen haben. Weder die Betreiberin dieses Blogs, Anthony William noch Anthony William, Inc. sind Ärzte und geben keinen medizinischen Rat. Wenden Sie sich an einen zugelassenen Arzt, bevor Sie aktuelle Medikamente, Behandlungen ändern oder abbrechen oder ein Diät- oder Ergänzungsprogramm beginnen oder wenn Sie einen Gesundheitszustand haben oder vermuten, der ärztliche Hilfe erfordert.

4 comments

  1. Emilia

    Richtig spannend deine Reise zu beobachten. Ich habe mich bisher nicht an den Slleriesaft rangetraut abee bin nun motiviert mit einer kleinen Menge zu starten und mal zu beobachten was so geht. Danke liebe Vicky und liebe Grüße, Emilia

  2. Laura T.

    Hallo Vicky,

    dazu gehört schon Mut. Jedoch hätte ich Silicea genommen als Kur und ist ein Allrounder. Da ich sehr trockene Haut habe mache ich eine Kur von vier Monate statt sechs. Meine Haut verbesserte sich und brauche nicht mehr viel eincremen. Ich habe in einer Zeitschrift gelesen, dass es auch bei unreiner Haut helfen soll aber lieber Arzt fragen.

    Tolle Seite.

    Liebe Grüße

    Laura T.

    1. Vicky

      Hallo liebe Laura, magst du ein wenig über deine Erfahrung berichten? Davon habe ich nämlich noch nichts gehört und ich bin immer neugierig 🙂 Liebe Grüße auch an dich und danke für die lieben Worte, Vicky

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.